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Pronationsstütze und Birkenstock- Fußbett

Früher nannte man die innere Erhöhung am Schuh Gewölbekeil, heute Pronationsstütze. Manche Schuhhersteller verwenden dazu einen Weichschaumkeil, die meisten Schuhe werden jedoch heute nur noch mit einer Erhöhung der Sohle hergestellt, weil dieses Verfahren wesentlich billiger ist. Ferner spürt der Kunde, der einen Senk- oder Plattfuß beklagt diese Stütze wesentlich stärker, weil nur ein kleinster Teil des Gewölbes gestützt wird.

Dieser Schuh hat einen deutlich sichtbaren Gewölbekeil am Innenrand. Wer einen leichten Senkfuß hat, wird die mit B markierte Stelle deutlich spüren. Wer sich einen starken Senkfuß oder gar schon einen Plattfuß angelaufen hat, der wird auch die mit A und C markierten Bereiche ebenfalls deutlich unter der Fußsohle merken. Insbesondere Sportlern ist für solche Schuhe eine Zurichtung oder Maßeinlage zu empfehlen, damit auch die Folgebeschwerden verhindert werden können.

 

 

Auf der mit A markierten Linie sieht man den Verlauf der Gewölbestütze. Deutlich zu erkennen ist an der mit B gekennzeichneten Punktlinie, wo die Innensohle des Schuhs verläuft und wie es eigentlich im Schuh aussehen müsste, wenn man gegen die Fußbeschwerden vorgehen würde. Die im Schuh befindliche goPlexi Maßeinlage stützt den Fuß optimal, ohne das am Schuh etwas verändert werden muss.

 

 

Der Begriff Fußbett wurde von der Firma Birkenstock erfunden und ist ein geschützter Begriff. Das Fußbett wird nach einem Standardmaß gefertigt.

Das gesunde Fußlängsgewölbe, sowie auch der Hohlfuß wird durch das Fußbett nicht gestützt. Der Senkfuß wird durch die Innenkante der Sohle gestützt, der Plattfuß liegt ganz auf. Wer starke Spreizfüße hat, wird die Pelotte spüren.

Auf der Seitenansicht erkennt man, dass die Form der Sohle einer Einlage sehr ähnlich sieht. Allerdings ist jeder Fuß unterschiedlich, so dass Fußbettschuhe niemals als Alternative zu maßgefertigten Einlagen gesehen werden können. Abhilfe schafft Birkenstock durch Zurüstkeile, die über den Fachbetrieb erworben werden können. goParadise hat ein noch besseres Verfahren entwickelt und rüstet Birkenstockschuhe oder ähnliche mit einer Kunststoffeinlage nach Maß aus, die individuell für den Fuß angepasst ist und in den Schuh geschweißt wird.

 

 

Der Normalfuß berührt den Innenrand des Fußbettes nicht. Der Senkfuß liegt auf der inneren Gewölbestütze auf. Dem Träger wird nun der Eindruck vermittelt, als würde der Fuß gut gestützt. Das ist nicht der Fall. Tatsächlich wird durch die punktuelle Stütze der Druck verstärkt wahrgenommen.

 

 

Sportschuhe mit Zurichtungen oder Maßeinlagen

Den Knick- Senkfuß und den Plattfuß erkennt man bereits am Gang und sogar durch den Schuh hindurch. Deutlich sieht man, dass die Schuhe einwärts gebogen werden und das das innere Seitenleder durchgetreten wird. Nur mit Einlagen oder festen Zurichtungen können Betroffene ein gesundes Gangbild erlangen und verhindern, das die Plattfußfalten für jeden sichtbar sind.

Für den Alltag reichen Einlagen nach Maß aus, die einfach in den Schuh hineingelegt werden. Für den Sport sind die Schuhe allerdings dann nicht unbedingt geeignet, weil 3/4 lange Einlagen bei extremen Belastungen verrutschen können oder der Fuß von der Einlage abrutscht.

Beim Laufschuh ist es sinnvoll, dass Einlagen die sinnvollen und wichtigen Dämpfungseigenschaften des Schuhs nicht aufheben. Der Standard, die so oft verschriebenen Weichschaumeinlagen sind in der Regel “Stangenware”, die nur bedingt nützlich sind. Ohne weitere Zurüstungen sind solche Einlagen beim Knickfuß sogar schädlich, weil das Einknicken des Fußes sogar begünstigt wird.